Erweiterungsfunktion „Derive requirement from block“
Die Erweiterungsfunktion Anforderung von Block ableiten dient der gezielten Ableitung einer Anforderung aus einem einzelnen Block. Bei jeder Ausführung wird zu genau einem ausgewählten Block eine neue Anforderung erzeugt. Die Funktion kann wiederholt auf demselben oder auf anderen Blöcken ausgeführt werden, um weitere Anforderungen abzuleiten.
Setzen Sie die Erweiterungsfunktion ein, wenn aus fachlichen oder technischen Blöcken schrittweise Anforderungen abgeleitet und nachvollziehbar mit dem jeweiligen Block verknüpft werden sollen.
Die Erweiterungsfunktion kann aus der Amazon-Cloud heruntergeladen werden.
Hinweis
Stellen Sie sicher, dass im Service-Manager für den Service Node.js aktiviert ist, da sonst die Erweiterungsfunktion nicht ausgeführt werden kann.
Funktionsweise
Die Erweiterungsfunktion wird auf einem Block ausgeführt.
Die Ausführung kann:
- manuell über einen Befehl oder
- automatisiert als Zustandsaktion oder Task
erfolgen.
Die Anforderung wird nur abgeleitet, wenn:
- ein Ablageort für die Anforderung definiert ist.
Fehlt dieser, wird bei der Ausführung über einen Befehl eine Fehlermeldung ausgegeben. Erfolgt die Ausführung als Zustandsaktion oder Task, wird in diesem Fall keine Anforderung angelegt.
Die Anforderung wird in ein definiertes Package angelegt und erhält standardmäßig den Namen Anforderung zu {Name des Blocks}. Die Anforderung wird im Startzustand angelegt. Zwischen Block und Anforderung wird automatisch eine satisfy-Beziehung erstellt. Im Bearbeitungsdialog des Blocks werden die abgeleiteten Anforderungen in der Registerkarte Realisierung gelistet.
Wird die Funktion erneut ausgeführt, wird eine neue Anforderung abgeleitet, egal ob dem Block bereits Anforderungen zugeordnet sind.
Ablageort für Ableitungen festlegen
Beim Import der Erweiterungsfunktion wird im Projekt auf dem Stereotyp Package ein neuer Referenzeigenschaftstyp mit der Bezeichnung RequirementsPackage angelegt. Über diese Eigenschaft wird der zulässige Stereotyp für den Ablageort der abgeleiteten Anforderungen festgelegt.
Als Ablageort können nur Packages ausgewählt werden, die den Stereotyp Requirements haben. Soll ein anderer Stereotyp auswählbar sein, müssen Sie im Stereotyp Package die Referenzeigenschaft RequiermentsPackage löschen und eine neue mit demselben Namen anlegen. Wählen Sie unter Stereotyp des referenzierten Elements den gewünschten Stereotyp aus.
- Über das Kontextmenü des Packages, das den Block enthält, wählen Sie den Befehl Bearbeiten.
- Wechseln Sie in die Registerkarte Weitere Eigenschaften und geben hinter RequirementsPackage über die […]-Schaltfläche ein Package an, das verwendet werden soll. Im Auswahldialog werden nur Packages angezeigt, die den Stereotyp
Erweiterungsfunktion konfigurieren
Parameter
Die Erweiterungsfunktion enthält mehrere Parameter, die angepasst werden können.
Die Parameter sind so konfiguriert, dass die Ableitung sowohl über eine Zustandsaktion als auch manuell über einen Kontextmenübefehl möglich ist.
Je nach Ausführungsart – Zustandsaktion oder Kontextmenübefehl – werden unterschiedliche Parameter verwendet.
Parameter für eine Zustandsaktion
- (automaticNamePrefix) Definiert den Namen der abgeleiteten Anforderung. Der Standardwert ist Anforderung zu. Der Wert wird nur verwendet, wenn der Parameter Name (requirementName) leer bleibt. Ist im Parameter Name (requirementName) ein Wert eingetragen, wird dieser verwendet, unabhängig davon, ob in diesem Parameter ein Wert hinterlegt ist.
Parameter für einen Kontextmenübefehl
- Name (requirementName) Definiert den Namen der Anforderung.
- Zwischenwort (nameLinkWord) Gibt an, welches Verbindungswort zwischen dem Namen der Anforderung und des Blocks eingefügt wird. Standardmäßig ist der Wert auf zu gesetzt. Damit die Namen später korrekt voneinander getrennt werden, fügen Sie Leerzeichen vor und nach dem Zwischenwort ein.
- Zwischenwort (useLinkWord) Legt fest, ob das Zwischenwort verwendet wird oder nicht.
markiert (Standard) Das Zwischenwort wird verwendet.
nicht markiert Das Zwischenwort wird nicht verwendet.
Die Option Dynamisch ist standardmäßig für die Parameter Name und Zwischenwort markiert. Soll die Erweiterungsfunktion über einen Kontextmenübefehl ausgeführt werden, können die Einstellungen unverändert bleiben. In diesem Fall können die Parameter bei der Ausführung über einen Befehl in einem Dialog überschrieben oder erweitert werden.
Parameter konfigurieren
- Gehen Sie zu dem Package, in das die Erweiterungsfunktion importiert wurde.
- Über das Kontextmenü der Erweiterungsfunktion wählen Sie Bearbeiten.
- Wechseln Sie in die Registerkarte Parameter.
- Konfigurieren Sie die Parameter gemäß Ihren Bedürfnissen.
Mögliche Kombinationen:
Standardnamen überschreiben
Standardnamen und Zwischenwort überschreiben
Zwischenwort als Option anbieten
Sie haben auch die Möglichkeit, über eine Option zu bestimmen, ob ein Zwischenwort verwendet werden soll oder nicht. Markieren Sie die Option, wenn das angegebene Zwischenwort verwendet werden soll. Dann wird automatisch nach dem Namen der Anforderung und des Verbindungswortes der Blockname angehängt.
Wenn Sie die Option nicht markieren, wird der Name für die Anforderung verwendet, den Sie vordefiniert haben bzw. ins Namensfeld eingeben. Der Blockname wird nicht angehängt.
Markieren Sie beim vierten Parameter die Kontrollkästchen Wert und Dynamisch. Deaktivieren Sie zusätzlich die Option Dynamisch für den dritten Parameter, damit das definierte Zwischenwort automatisch verwendet wird und nicht überschrieben werden kann.
- Schließen Sie den Dialog mit OK.
Die Erweiterungsfunktion ist nun einsatzbereit und kann manuell über eine Zustandsaktion, per Task oder als Befehl ausgeführt werden. Wenn Sie eine Zustandsaktion verwenden möchten, müssen Sie die Aktion im Zustandsautomaten von ..für Block definieren.
Erweiterungsfunktion ausführen
Manuelle Ausführung über einen Befehl
Die Erweiterungsfunktion wird über den konfigurierten Befehl gestartet,
Ist für mindestens einen Parameter die Option Dynamisch markiert, erscheint beim Ausführen ein Dialog. In diesem Dialog können die definierten Parameter überschrieben oder erweitert werden.
Automatische Ausführung über Zustandsaktion oder Task
Wird die Funktion im Rahmen einer Zustandsaktion oder über einen Task ausgeführt, erfolgt die Ausführung im Hintergrund.
Ein Dialog wird in diesem Fall nicht angezeigt.
Erweiterungsfunktion löschen
Wenn Sie die Erweiterungsfunktion in einer Aktion und/oder als Befehl verwenden, dann müssen Sie zuvor den Befehl und/ oder die Aktion löschen. Erst dann lässt sich die Erweiterungsfunktion entfernen, indem Sie über das Kontextmenü der Funktion den Befehl Löschen wählen. Dabei wird die Erweiterungsfunktion, aber nicht das Erweiterungsschema gelöscht, da diese in anderen Erweiterungsfunktionen enthalten sein kann.






