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Der Dialog „Zustandsautomaten anlegen“

Ein Zustandsautomat beschreibt, welche Zustände ein Element (Anforderungen, Anwendungsfälle etc.) durchläuft und welche Ereignisse bzw. Bedingungen eintreten müssen, damit ein Zustandswechsel ausgeführt werden kann.

Der Dialog öffnet sich:

  • über das Kontextmenü eines Zustandsautomaten mit dem Kontextmenübefehl Bearbeiten 

Der Dialog

Name Tragen Sie einen Namen ein.

Stereotyp Wählen Sie einen Stereotypen aus der Dropdown-Liste aus. Standardmäßig ist der Stereotyp StateMachine ausgewählt.

Erstellt automatisch Revisionen für die ausgewählten Stereotypen (ab Version 5.1)
Markieren Sie die Option, wenn bei inhaltlichen Änderungen eines Elements automatisch eine Revision erzeugt werden soll.

Gleichzeitiges Auslösen nachfolgender Zustandsübergänge zulassen  (ab Version 7.0)
Ist die Option markiert, werden beim Zustandswechsel in Abfragen und über das Kontextmenü alle verfügbaren Zustände, entsprechend ihrer Reihenfolge im Zustandsautomaten, angeboten. Bei der Auswahl des nächsten Zustandes, können spätere Zustände ausgewählt werden, sofern Bedingungen der dazwischenliegenden Zustände erfüllt sind. Im Bearbeitungsdialog werden jedoch weiterhin die auslösbaren Ereignisse angeboten, welche zu einem Zustandsübergang führen können.

Ist die Option nicht markiert, werden in Abfragen und beim Zustandswechsel über das Kontextmenü alle verfügbaren Ereignisse (Zustandsübergänge) angeboten. Bei der Auswahl des nächsten Zustandes, kann immer nur der nächstfolgende Zustand ausgewählt werden. 

Registerkarte „Beschreibung“

Tragen Sie hier eine Beschreibung ein.

Registerkarte „Stereotypen“

Zugewiesene Stereotypen Der Zustandsautomat gilt für Elemente, die  einen der hier aufgeführten Stereotypen haben. Klicken Sie auf die Plus-Schaltfläche, um weitere Stereotypen hinzuzufügen. Der Zustandsautomat gilt auch für alle Sub-Stereotypen, solange für diese nicht ein eigener Zustandsautomat definiert wurde.

Registerkarte „Ereignisse“

Auf dieser Registerkarte werden die Ereignisse aufgelistet bzw. angelegt, die im Zustandsautomaten einen Zustandsübergang auslösen.

Ereignisse legen Sie an, indem Sie im Zustandsdiagramm einen Zustandsübergang (rote Linie) anlegen und über Bearbeiten einen Namen angeben. Sie können über die Plus-Schaltfläche aber auch ein neues Ereignis hinzufügen.

Ereignisse können von Bedingungen abhängig und mit weiteren Aktionen verbunden sein, die eintreten, wenn ein Zustand erreicht oder verlassen wird.

Wenn Sie unter Zugewiesene Ereignisse ein Ereignis doppelklicken, können Sie das Ereignis umbenennen oder das Ereignis löschen.

Registerkarte „Sortierung“

Hier werden alle Zustände gelistet, die ein Element haben kann. Die Reihenfolge, die hier eingestellt ist, ist identisch mit der Anzeige in Abfragen und Sichten. Standardmäßig werden diese Zustände alphabetisch dem Namen nach angezeigt. Das ist jedoch nicht immer so gewollt, da Sie vielleicht in Abfragen und Sichten nicht an oberster Stelle, die Anforderungen sehen wollen, die sich im Zustand abgelehnt befinden, sondern an Anforderungen interessiert sind, die den Zustand fertiggestellt haben. Sortieren Sie die Zustände per Drag & Drop oder über die Pfeil-Schaltflächen in die gewünschte Reihenfolge.

Links sehen Sie die Zustände in alphabetischer Reihenfolge (Standard). Im rechten Bild wurden die Zustände in eine Reihenfolge gebracht, die das Element im normalen Entwicklungsprozess durchläuft.  
Registerkarte „Weitere Eigenschaften“

Hat der gewählte Stereotyp benutzerdefinierte Eigenschaften, können Sie hier Werte für diese Eigenschaften festlegen.