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Artefakte

In objectiF RM können Sie eigene Elementtypen über sogenannte Artefakte definieren. Diese benutzerdefinierten Artefakte lassen sich genauso verwenden, wie die standardmäßig im Tool enthaltenden Elementtypen. Sie können Revisionen und Varianten anlegen, sich die Historie anzeigen lassen, Auswertungen definieren. Sie können sie Teilen, in Ihre MS-Word Dokumente generieren und zwischen Projekten austauschen.

Damit eigene Artefakte in Projekten zur Verfügung stehen und genutzt werden können, sind mehrere Schritte erforderlich:

Neuen Artefakttypen definieren

Wenn Sie in Ihrem Projekt Elemente benötigen, die standardmäßig nicht in objectiF RM enthalten sind, können Sie eigene Artefakttypen definieren.

Artefakttypen legen fest:

  • welche Art von Element ein Artefakt darstellt
  • welche Eigenschaften es besitzt
  • wo es im Projekt verwendet wird

Dieser Schritt bildet die Grundlage für alle weiteren Schritte.

Artefaktbeziehungen definieren

Um benutzereigene Artefakte mit bestehenden oder anderen benutzereigenen Artefakten verknüpfen zu können, müssen Sie Artefaktbeziehungen anlegen. Ohne definierte Artefaktbeziehungen können keine Verknüpfungen zwischen Elementen hergestellt werden.

Artefaktbeziehungen:

  • beschreiben, welche Beziehungen zwischen Artefakttypen hergestellt werden
  • werden manuell angelegt und definiert
  • ermöglichen das Verknüpfen zweier Artefakttypen

Das Anlegen von Artefaktbeziehungen erfolgt analog zum Anlegen von Artefakten.

Formulare anlegen

Damit neue Artefakte erstellt und bearbeitet werden können, muss mindestens ein Formular im Projekt existieren.

Formulare

  • sind Voraussetzung für das Anlegen und Bearbeiten neuer Artefakte
  • legen fest, welche Eigenschaften eines Artefakts sichtbar und bearbeitbar sind
  • bestimmen, wie diese Eigenschaften im Formular angeordnet und dargestellt werden

Ein Artefakttyp ohne Formular kann im Projekt nicht verwendet werden.

Zustandsautomat anlegen

Haben Sie Artefakte, Artefaktbeziehungen und Formulare erstellt, bietet es sich an, einen Zustandsautomaten anzulegen.

Ein Zustandsautomat ermöglicht:

  • den Workflow eines Artefakts abzubilden
  • definierte Zustände zu verwenden
  • Zustandswechsel im Projekt gezielt zu steuern

Durch Zustandsautomaten können Artefakte im Projekt konsistent bearbeitet und der Bearbeitungszustand transparent nachvollzogen werden.