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Das Zustandsdiagramm

Wann wird welcher Zustand erreicht? Welches Ereignis löst den Zustandsübergang aus? In einem Zustandsautomaten werden die Zustände beschrieben, die ein Element, wie Anforderungen, Testfälle etc., durchläuft. Er beschreibt, welche Ereignisse eintreten bzw. welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit ein Zustandswechsel vollzogen werden kann und welche Aktionen ausgeführt werden, wenn ein Zustandswechsel eintritt bzw. ein Zustand erreicht ist.

Hinweis
Im Web-Client wird dieser Diagrammtyp nicht unterstützt.

Das Diagramm

Beispiel eines Zustandsdiagramms

Werkzeugleiste

Für die Arbeit im Diagramm steht auf der linken Seite des Diagramms eine Werkzeugleiste zur Verfügung. Über diese Werkzeugleiste werden Elemente und Beziehungen angelegt sowie vorhandene Elemente in das Diagramm übernommen. Welche Elemente und Beziehungen mit einer Schaltfläche angelegt werden können, wird über einen Tooltip angezeigt, wenn Sie mit der Maus über eine Schaltfläche fahren.

Elemente, die in einem Diagramm angelegt werden, werden in dem Package angelegt, in dem sich auch das Diagramm befindet.

Zulässige Diagrammelemente

Das Anlegen neuer Elemente erfolgt immer nach dem gleichen Prinzip: Klicken Sie auf die Schaltfläche und dann in das Diagramm. Es öffnet sich ein Anlegedialog und sobald der Dialog bestätigt wird, wird das Element im Diagramm dargestellt.

Neu anlegen

Mit dem Auswahlwerkzeug (Pfeil) können Sie:

  • den Diagrammhintergrund verschieben: Klicken Sie auf den Diagrammhintergrund und ziehen Sie diesen mit gedrückter linker Maustaste an eine andere Position. 
  • Diagrammelemente und Beziehungen bearbeiten: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein Diagrammelement oder eine Beziehung, um das Kontextmenü aufzurufen. 
  • Diagrammelemente markieren: Halten Sie die Shift-Taste und ziehen Sie mit der linken Maustaste einen Rahmen um die gewünschten Elementknoten. Markierte Knoten werden hervorgehoben. Durch einen Klick auf den Diagrammhintergrund wird die Markierung aufgehoben.
Icon Zustand

Zustand anlegen

Zeigt, in welchem Zustand sich ein Element für eine bestimmte Zeit befinden kann, bevor er in einen anderen Zustand wechselt
Im Zustand selbst können Sie über Bearbeiten verschiedene Aktionen, Bedingungen und Ereignisse definieren. In welcher Reihenfolge Zustände durchlaufen werden, bestimmen Sie über Zustandsübergänge. 

Vorgehen beim Anlegen: Klicken Sie auf die Schaltfläche und dann auf den Diagrammhintergrund.
Darstellung: Zustandsknoten mit blauem Rahmen
Unterstützte Verknüpfung: Startknoten, Endknoten, Zustand

Icon jeder Zustand

Jeder Zustand anlegen

Dient zum Anlegen eines Zustandes, um Zustandsübergänge für alle Zustände des Diagramms anbieten zu können.
Dieser Zustand kann nicht konfiguriert oder umbenannt werden.

Vorgehen beim Anlegen: Klicken Sie auf die Schaltfläche und dann auf den Diagrammhintergrund.
Darstellung: Zustandsknoten mit rotem Rahmen
Unterstützte Verknüpfung: sich selbst, Zustand

Icon Zustand

Startzustand anlegen

Kennzeichnet den Beginn eines Zustandsautomaten.
In einem Diagramm muss es mindestens einen Startknoten geben.

Vorgehen beim Anlegen: Klicken Sie auf die Schaltfläche und dann auf den Diagrammhintergrund.
Darstellung: ausgefüllter roter Kreis

Icon Zustand

Endzustand anlegen

Kennzeichnet das Ende eines Zustandsautomaten. Es können mehrere Endzustände angelegt werden.

Vorgehen beim Anlegen: Klicken Sie auf die Schaltfläche und dann auf den Diagrammhintergrund.
Darstellung: roter Kreis mit ausgefülltem Punkt

Icon Zustand

Notiz anlegen

Dient zum Anlegen einer Notiz, um zusätzliche Informationen zum Diagramm oder einem Diagrammelement zu geben.

Vorgehen beim Anlegen: Klicken Sie auf die Schaltfläche und dann auf den Diagrammhintergrund.
Darstellung: Notizknoten
Unterstützte Verknüpfung: alle zulässigen Diagrammelemente

Icon Zustand

Transition anlegen

Verbindet zwei Zustände miteinander und definiert somit, in welchen Zustand gewechselt werden kann
Für Zustandsübergänge können
Bedingungen und Aktionen definiert werden, die vor, während oder nach einem Übergang ausgeführt werden. Die definierten Aktionen, Ereignisse und Bedingungen werden an der Beziehungslinie notiert.

Vorgehen beim Anlegen: Klicken Sie auf einen Zustand (oder Startknoten) und dann auf den Folgezustand
Darstellung:
rote Linie mit Pfeil
Pfeilrichtung: Pfeilspitze zeigt auf den Folgezustand

Icon Zustand

Notizbeziehung anlegen

Verbindet eine Notiz mit einem anderen Diagrammelement.

Vorgehen beim Anlegen: Klicken Sie auf die Notiz und dann auf den Elementknoten, der durch die Notiz näher beschrieben wird.
Darstellung:
 grau gestrichelte Linie 

Beispiel "Startzustand"

Startzustand mit Transition und Zustand

Startzustand mit Transition und Zustand. Sobald ein Element, für den der Zustandsautomat definiert ist, angelegt wird, kommt es automatisch in den Zustand In Definition.

Beispiel "Endzustand"

Zustände mit Transitionen und Endzustand.

Zustände mit Transitionen und Endzustand. Die Abarbeitung des Zustandsautomaten endet, wenn einer der beiden Zustände abgenommen oder nicht abgenommen erreicht ist. Das Element, für den der Zustandsautomat definiert ist, erreicht jeweils seinen Endzustand.

Beispiel "Transition"
Transition mit Ereignis (In Auftrag geben), Bedingung ([Zustandsprüfung]) und Aktion (Element benachrichtigen).

Transition mit Ereignis (In Auftrag geben), Bedingung ([Zustandsprüfung]) und Aktion (Element benachrichtigen). Ereignisse, Bedingungen und Aktionen spezifizieren und editieren Sie im Eigenschaften-Dialog der Transition.

Beispiel "Zustand"
Der Zustand beauftragt mit seinem Icon und Stereotyp (state).

Der Zustand beauftragt mit seinem Icon und Stereotyp (state).